Feb 16 2012

v.l.n.r.: Ralph Steidl (Geschäftsführer ASTRUM IT), Priv. Doz. Jochen Klucken (Universitätsklinik Erlangen, Abteilung für Molekulare Neurologie), Prof. Dr. med. Jürgen Winkler (Leiter der Abteilung für Molekulare Neurologie), Dorothea Leonhardt (Geschäftsführerin Bayerische Forschungsstiftung), Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger (Lehrstuhl für Mustererkennung), Katja Hessel, (Bayerische Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel MdL), Prof. Dr. Björn Eskofier (Lehrstuhl für Mustererkennung), Walter Greul (geschäftsf. Gesellschafter, ASTRUM IT), Birgitt Aßmus (Bürgermeisterin der Stadt Erlangen), em. Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Joachim Heinzl (Präsident Bayerische Forschungsstiftung), Jens Barth (Doktorand und Mitarbeiter im Forschungsprojekt, ASTRUM IT)

Über 400.000 € für Forschungsprojekt zur Früherkennung des Parkinson Syndroms

Astrum IT erhält Förderbescheid der Bayerischen Forschungsstiftung

Die Bayerische Forschungsstiftung hat einen Zuschuss von 439.000 Euro für unser Mitglied Astrum IT in Erlangen bewilligt. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert Forschung und Entwicklung unter anderem auf dem Gebiet ‚Life Sciences‘. Das in diese Kategorie fallende Forschungsprojekt „eGaIT - embedded Gait analysis using Intelligent Technology: Rechnergestützte biometrische Ganganalyse“ soll der Früherkennung dienen. Ziel der Ganganalyse mittels mobiler und kabelloser Biosensoren ist, Bewegungsstörungen – vornehmlich bei Patienten mit dem Parkinson Syndrom – frühzeitig zu erkennen und objektiv beurteilen zu können.

„Die individuelle Lebensqualität eines Menschen wird gerade durch Bewegungsstörungen erheblich beeinträchtigt. Durch die Entwicklung eines im Laufschuh integrierten sensorbasierten Systems zur automatisierten Ganganalyse soll die Frühdiagnose des Parkinson Syndroms unterstützt und ein kontinuierliches Monitoring der Therapie ermöglicht werden. Mit verschiedenen Methoden der Mustererkennung werden diese Daten auf relevante Merkmale überprüft und dem Therapeuten in einer detaillierten Auswertung bereitgestellt“, erklärt Ralph Steidl, Leiter des Forschungsprojektes und Geschäftsführer der Astrum IT.

Das IT-Unternehmen setzt sein Know-how neben seinem Engagement in Forschungsprojekten seit Jahren in der Entwicklung von Software für die Medizintechnik ein. Software für den öffentlichen Sektor, eigene Produkte für das Risikomanagement im Unternehmen und sicherheitsrelevante Lösungen gehören ebenfalls zum Portfolio.

Gemeinsam mit den Forschungspartnern, der Abteilung für Molekulare Neurologie der Universitätsklinik Erlangen sowie dem Lehrstuhl für Mustererkennung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, nahm Walter Greul, geschäftsführender Gesellschafter der Astrum IT, Anfang Februar den Förderbescheid durch die Bayerische Staatssekretärin Katja Hessel in Empfang.